Der EQAT Ringversuch hat seinen Ursprung in den Aktivitäten zur Qualitätssicherung der Mitglieder des Arbeitskreises Biologie der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren (ATT e.V.) in den 1990er Jahren. Seit dem Jahr 2002 wird der Ringversuch auf internationaler Ebene von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen durchgeführt.
Die Zeit, auf die vorläufigen Ergebnisse zu reagieren, ist abgelaufen. Wir werden nun die endgültigen Analysen durchführen und die Zertifikate und Ergebnisblätter erstellen. Diese werden den Teilnehmern einzeln zugesandt. Nach Erhalt haben Sie 4 Wochen Zeit, um Beschwerden vorzubringen. Sie können uns per E-Mail darüber informieren. Bitte überprüfen Sie deshalb Ihr Zertifikat und die Ergebnisblätter sorgfältig und teilen Sie uns mit, falls etwas nicht korrekt ist. Nach Ablauf der vier Wochen kann ein neues Exemplar zugeschickt werden.
In der Zwischenzeit werden wir mit der Erstellung des Abschlussberichts weitermachen.
Vorabergebnisse:
Komponente 1 Komponente 2 Komponente 3
Ringversuche sind ein wesentlicher Bestandteil der externen Qualitätssicherung. Labore können damit ihre analytische Leistungsfähigkeit verbessern. Die EU WRRL stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Phytoplanktonanalyse und fordert die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen. EQAT Phytoplankton richtet in ca. 2-jährigem Abstand Phytoplanktonringversuche aus, mit im Schnitt zwischen 60 und 70 Teilnehmern. EQAT Phytoplankton ist sowohl für die Phytoplanktonanalyse nach DIN EN ISO 17025:2018 als auch als Anbieter von Ringversuchen nach ISO/IEC 17043:2023 von der Deutschen Akkreditierungsstelle, DAkkS (www.dakks.de) akkreditiert. Mit Hilfe der von EQAT Phytoplankton entwickelten innovativen Referenzzählkammer können systematische Fehler klar von Fehlern abgegrenzt werden, die mit dem Erkennen von Algen zusammenhängen. Dies erfolgt im Rahmen der etablierten Arbeitsprozesse am Umkehrmikroskop.
Die Ringversuche erfolgen auf der Grundlage der Verfahren nach DIN EN 15204:2006 Guidance standard on the enumeration of Phytoplankton using inverted microscopy (Utermöhl technique) sowie DIN EN 16695:2015 Guidance on the estimation of phytoplankton biovolume.