Der EQAT Ringversuch hat seinen Ursprung in den Aktivitäten zur Qualitätssicherung der Mitglieder des Arbeitskreises Biologie der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren (ATT e.V.) in den 1990er Jahren. Seit dem Jahr 2002 wird der Ringversuch auf internationaler Ebene von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen durchgeführt.
Die Ergebnisse von 65 Teilnehmern sind jetzt in vorläufigen Grafiken und Tabellen zusammengefasst.
Die Vorabanalyse hat die Stabilität der natürlichen Phytoplanktonprobe bestätigt. Weder während des Analysezeitraums noch während des Transports veränderten sich die Zell- und Biovolumenkonzentration der fünf Algentaxa. Außerdem lagen alle Werte zwischen den Zu-Scores von -2 und +2 der Vorabergebnisse.
Bitte überprüfen Sie Ihre eingereichten Daten im Zusammenhang mit den gesamten EQAT-Ergebnissen. Sollten offensichtliche Fehler oder Unstimmigkeiten auftreten, kontaktieren Sie uns bitte. Zu diesem Zeitpunkt können keine Änderungen an den Ergebniswerten selbst vorgenommen werden. Vielmehr soll sichergestellt werden, dass wir die Daten und Ergebnisse korrekt zugeordnet haben.
Sie können Probleme bis zum 10. April melden, da wir Ende April mit der Erstellung der Zertifikate beginnen werden. Diese werden individuell per E-Mail versandt.
Ringversuche sind ein wesentlicher Bestandteil der externen Qualitätssicherung. Labore können damit ihre analytische Leistungsfähigkeit verbessern. Die EU WRRL stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Phytoplanktonanalyse und fordert die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen. EQAT Phytoplankton richtet in ca. 2-jährigem Abstand Phytoplanktonringversuche aus, mit im Schnitt zwischen 60 und 70 Teilnehmern. EQAT Phytoplankton ist sowohl für die Phytoplanktonanalyse nach DIN EN ISO 17025:2018 als auch als Anbieter von Ringversuchen nach ISO/IEC 17043:2010 von der Deutschen Akkreditierungsstelle, DAkkS (www.dakks.de) akkreditiert. Mit Hilfe der von EQAT Phytoplankton entwickelten innovativen Referenzzählkammer können systematische Fehler klar von Fehlern abgegrenzt werden, die mit dem Erkennen von Algen zusammenhängen. Dies erfolgt im Rahmen der etablierten Arbeitsprozesse am Umkehrmikroskop.
Die Ringversuche erfolgen auf der Grundlage der Verfahren nach DIN EN 15204:2006 Guidance standard on the enumeration of Phytoplankton using inverted microscopy (Utermöhl technique) sowie DIN EN 16695:2015 Guidance on the estimation of phytoplankton biovolume.